Rückreise und Fazit 06.09.2013

img_3969-jpgimg_3990-jpg06.09. Ein letztes Frühstück auf dem empfehlenswerten Johnston Canyon Campingplatz (Dusche, Flush Toilet) und los ging’s in Richtung Flughafen Calgary. Die Mietwagenrückgabe lief sehr problemlos. Sarah hat unsere restlichen Dollars am Flughafen gewinnbringend in Cookies investiert und so waren wir bestens gerüstet für die Rückreise nach Hamburg über Amsterdam. So blieb uns nur noch uns von Kanada zu verabschieden und zu hoffen, dass wir die Region einmal wieder sehen werden.

img_3642-jpg28.07.2014 Wir sind beide auch ein knappes Jahr später noch immer total begeistert von diesem Urlaub. Wir waren vor allem von den Provincial Parks in BC positiv überrascht. Sie stehen in nichts den großen National Parks nach, sind jedoch kostenfrei und nicht so überlaufen wie die großen Parks. Am Urlaub hat uns sehr gut gefallen auf den Campingplätzen auch mit einfacheren Mitteln auszukommen aber trotzdem für den Fall der Fälle mit dem Auto ein trockenes und warmes Plätzchen zu haben, was bei uns zur totalen Entschleunigung des Alltags und dadurch zur Entspannung führte. Jetzt sind wir bereit für unser nächstes Abenteuer!!!

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Kootenay National Park und Banff: 04.09.-05.09.

img_3868-jpg04.09. Ok, die negativen Berichte über den „Two Jack Main“ Campground sind nicht übertrieben. Wir hatten hier die mieseste Nacht des Urlaubs! Nicht nur, dass der Platz im Gegensatz zu allen anderen bisherigen Plätzen völlig versifft war. Unsere Nachbarn, 10-20m entfernt, haben die ganze Nacht Party gemacht, Holzimg_3871-jpg gehackt usw., so dass wir nur wenig geschlafen haben. Daher haben wir an diesem Morgen in aller Frühe so schnell wie möglich unsere Sachen gepackt und sind noch vor dem Frühstück los gefahren. Wir wurden jedoch schon bald für die schlechte Nacht entschädigt: nicht weit vom Campingplatz entfernt bot uns der noch im Schatten liegende Two Jack Lake und die dahinter liegenden schon von der Sonne beleuchteten Berge ein tolles frühmorgendliches Panorama, ungestört von anderen Touristen. Eines der img_3895-jpgschönsten Bilder des Urlaubs. Wir sind weiter zur Gondel des Sulphur Mountains gefahren und konnten auch da ohne Schlange und mit nur wenigen anderen Touristen den Berg erklimmen und die tolle rundum Aussicht auf die Stadt Banff und den gleichnamigen Nationalpark genießen. Den Lacher des Morgens hatte eine ältere Frau mit deutlich ostdeutschem Akzent, die meinte:

“Also hier ist es schon ganz anders als wie in Afrika!”

In der Gondel zurück haben wir den Reiseleiter/Busfahrer der ostdeutschen Reisegruppe getroffen, der uns erzählt hat, dass er mit seinen Gruppen immer wieder kuriose Geschichten erlebt… Wieder am Fuße des Sulphur Mountain angekommen haben wir uns auf den Weg in den kleinen Kootenay National Park gemacht. Dort sind wir img_3931-jpgim Marble Canyon spazieren gegangen und wollten die Paint Pots besichtigen, jedoch war die Brücke Kootenay River zerstört. Daher mussten wir vom Marble Canyon aus ca. 3km am Fluss entlang zu den Paint Pots wandern. Auch wenn die Paint Potsimg_3950-jpg, Mineralquellen aus deren Schlamm die Ureinwohner Farbe hergestellt haben, nicht soo spektakulär waren, die Wanderung war sehr schön und interessant. So sind wir streckenweise durch einen vor 10 Jahren abgebrannten Wald gelaufen, in dem die toten Stämme noch immer standen. Aus der Ferne konnten wir auch beobachten wie so ein Stamm durch den leichten Wind einfach umgefallen ist. img_3962-jpgVorsicht war also geboten. Bei den Paint Pots hat Sarah noch ein süßes Streifenhörnchen gesehen, nicht zu verwechseln mit den Golden-mantled ground squirrel, die auch Streifen haben. Für die letzen eiden Nächte in Kanada haben wir uns im Johnston Canyon Campground, der nur noch teilweise geöffnet war, eingemietet.

img_3978-jpgimg_3983-jpg05.09. Der letzte ganze Tag in Kanada begann aufregend. Kaum von Campingplatz in Richtung Banff abgebogen stehen ca. fünf Autos an Straßenrand und ein paar Leute blicken gebannt in den Wald. Nach 2 ½ Wochen Kanada ist klar was das heißt: hier gibt es Wildlife zu sehen. Und tatsächlich stiefelte ein ordentlich großer Elch (Moose) durchs Dickicht und gab das Model. Dann sind wir sofort weiter zu den „Banff Upper Hot Springs“ gefahren um uns noch möglichst ungestört im heißen Mineralwasser der bereits 1884 entdeckten Quelle zu aalen. Danach haben wir uns noch mit Souvenirs in img_3970-jpgBanff eingedeckt und verbrachten einen gemütlichen Nachmittag auf dem Campingplatz. Dort haben wir auch unser noch übriges Waschmittel unseren deutschen Nachbarn geschenkt. Die waren witzigerweise überrascht, dass wir sie sofort als deutsche enttarnt hatten… ;-) Den Abend haben wir ein letztes Mal am Lagerfeuer ausklingen lassen.

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Banff National Park 03.09.: Lake Agnes & Moraine Lake

img_3789-jpg03.09. Auf dem Weg zum Lake Louise überquerten wir die Grenze von British Columbia (BC) nach Alberta bzw. vom Yoho Nationalpark zum Banff Nationalpark. Der Lake Louise ist schön türkis gefärbt und liegt auf 1750 m über dem Meeresspiegel. img_3796-jpgUser Ziel war das Lake Agnes Teahouse. Um dorthin zu kommen muss man einen 3,5 km langen Trail mit knapp 400 Höhenmetern überwinden. Also: Stöcke gepackt und los! Der Weg ist in den meisten Abschnitten breit und bequem begehbar und man läuft die ganze Zeit durch den Wald. Ca. 100 Höhenmeter vor dem Ziel haben wir Rast am Mirror Lake gemacht, von dem eher unklar ist woher der Name kommt. Noch ein paar letzte Meter und wir waren am Lake Agnes mit samt seinem Teahouse. Nach kurzer Rast habe ich mein Gepäck bei Sarah und den Squirrels gelassen und bin ca. 1 km (80 Höhenmeter) img_3798-jpgzum Aussichtspunkt „Little Beehive“ gegangen. Dort hat man eine wirklich schöne Aussicht rund herum auf die Gegend. Wieder zurück am Teahouse sind wir dann auch ins Teahouse eingekehrt. Dabei sind wir mit einem älteren kanadischen Ehepaar aus dem nördlichen BC ins Gespräch gekommen, die uns dringend empfohlen haben beim nächsten Mal weiter nördlich zu fahren bzw. mit der Fähre an der Küste von BC entlang zu fahren. Mal sehen ob wir diesen Tipp irgendwann umsetzen können. Am Teahouse gab es einige wirklich freche und dicke Eichhörnchen, die auf der Terasse unterwegs waimg_3800-jpgren um die Reste einzusammeln bzw. um zu betteln. Die Bedienung meinte, dass die zu Beginn der Saison noch dünn und schüchtern sind… Nach img_3823-jpgerfolgreichem Abstieg haben wir uns den Moraine Lake, der früher auf Kanadischen Geldscheinen abgedruckt war, angesehen. Laut Reiseführern soll dies der schönste See der Kanadischen Rockies sein… wir sind da anderer Meinung, für uns war definitiv der Emerald Lake der schönste See! Wir haben kurz überlegt ob wir noch eine kleine Kanutour machen sollen, doch zum einen steckte uns der Teahouse Trail zu arg in den Knochen und zum anderen waren die Preise astronomisch… Also beschlossen wir weiter bis Banff und dem empfohlenem Campingplatz „Two Jack Lake“ zu fahren. img_3847-jpgWir haben die genutzt anstatt des normalen Highways eine etwas kleinere Straße zu nehmen, den Bow Valley Parkway. Dort bekommt man mehr Natur zu sehen und es gibt die Moose Meadows, auf denen man anscheinend Elche sehen kann… Schon reichlich spät sind wir dann am Campingplatz angekommen, nur um das Schild vorzufinden, das einen darauf hinweist, dass man wegen Überfüllung den Gegenüberliegenden „Two Jack Main“ Campingplatz nutzen soll. Naja, wir hatte ja nicht viel Gutes über diesen Platz gelesen, aber in Anbetracht der späten Abendstunde sind dann doch dort untergekommen…

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